SPIO Hauptstadtbüro

Am 1. Juli 2012 hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) ein Büro in Berlin eröffnet. "Die Film- und Videobranche ist in unterschiedlichen Sparten organisiert und arbeitet dezentral in ganz Deutschland. Um mit einer Stimme für den Film sprechen zu können, schafft die SPIO zusätzlich zur Geschäftsstelle in Wiesbaden neue institutionelle Ressourcen und Strukturen" so die damalige SPIO-Präsidentin und Initiatorin des Büros Manuela Stehr.

Seit dem 1. Juli 2015 ist das Berliner Büro der SPIO auch der Sitz ihres neuen, nun hauptamtlich engagierten Präsidenten Alfred Holighaus.

Die SPIO sieht den Schutz des geistigen Eigentums als die aktuelle Aufgabe unserer Branche. Trotz des bestehenden Urheberrechts wird diese Existenzgrundlage aller Beschäftigten – vom Caterer am Set bis zur Schauspielerin im Scheinwerferlicht, von den Drehbuchautoren bis zur Post Production, von technischen Betrieben und Dienstleistern über Produktion und Vertrieb bis hin zu Kinos und Videotheken – im digitalen Medienzeitalter des 21. Jahrhunderts ernsthaft in Frage gestellt. Staat und Politik sind deshalb gefordert. Den Dialog mit ihnen möchte die Filmwirtschaft auf Bundesebene intensivieren sowie dazu beitragen, die Öffentlichkeit über den Sinn des Urheberrechts zu informieren und gärende Missverständnisse zu beseitigen. Denn: Film ist gleichermaßen Wirtschaftsgut und Kulturgut, dessen Vielfalt und Qualität nur durch den Schutz der Filmschaffenden und der Branche gewährleistet werden kann. Alle sind gefragt, das Bewusstsein für den Wert und Schutz von geistigem Eigentum bei Nutzern zu stärken.

Mit dem SPIO-Hauptstadtbüro wird die politische Arbeit des Dachverbandes von derzeit 18 Berufsverbänden gestärkt werden. Dafür sorgen der hauptamtliche SPIO Präsident Alfred Holighaus, die politische Referentin Carolin Lindenmaier, die Referentin European Affairs Julia Piaseczny und der SPIO-Beauftragte Heiko Wiese.

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