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Freigabebegründungen

Kinostart am 17.09.2020

Hello again - ein Tag für immer, D 2020-0
Filmplakat: Hello again - ein Tag für immer
Romantische Komödie über eine junge Frau, die überzeugt ist, dass die künftige Ehefrau ihres besten Freundes nicht die Richtige für ihn ist. Am Tag der Trauung versucht sie, die Eheschließung zu verhindern, und gerät in eine Zeitschleife. Der teilweise märchenhafte Film hat eine heitere Grundstimmung und enthält keine dramatischen Situationen, die Kinder im Grundschulalter ängstigen könnten. Vereinzelt gibt es Anspielungen auf Sexualität, aber auch diese Szenen sind zurückhaltend inszeniert, sodass sich bei Kindern ab 6 Jahren Irritationen oder anderweitige Beeinträchtigung ausschließen lassen.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Über die Unendlichkeit, S/D/N 2019
Filmplakat: Über die Unendlichkeit
Episodenhaft inszenierter Film, der keiner klassischen Dramaturgie folgt und in einem betont künstlich wirkenden Stil inszeniert ist. Unter anderem streift ein Paar durch das von Krieg verwüstete Köln; ein Vater bindet seiner Tochter im Regen den Schuh; Teenager tanzen vor einem Café. Einige Episoden haben eine düstere Atmosphäre und es kommt auch zu gewaltsamen Situationen. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren stellen manche dieser Szenen eine Herausforderung dar, von einer Überforderung ist aber nicht auszugehen: Auf Grund ihres Entwicklungsstands sind 12-Jährige in der Lage, den Film als Bildkunstwerk zu entschlüsseln und die Geschehnisse entsprechend einzuordnen. Zudem lässt die artifizielle Ästhetik eine emotionale Distanz zu. Negative Wirkungen lassen sich daher bei Zuschauenden ab 12 Jahren ausschließen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Freigabebegründungen

Kinostart am 10.09.2020

FAKING BULLSHIT - KRIMINELLER ALS DIE POLIZEI ERLAUBT!, D 2020
Filmplakat: FAKING BULLSHIT - KRIMINELLER ALS DIE POLIZEI ERLAUBT!
Krimikomödie über eine Gruppe von Provinzpolizisten in einer verschlafenen Kleinstadt, deren Revier geschlossen werden soll. Um dies zu verhindern, täuschen die Beamten eine Reihe von Verbrechen vor. Dann aber müssen die Polizisten einen echten Kunstraub aufklären. Der Film ist für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren klar als Komödie erkennbar. Auch der teils schwarze Humor kann von Zuschauenden dieser Altersgruppe verstanden und angemessen verarbeitet werden. Vereinzelt kommt es zu körperlicher Gewalt, Bedrohungen und vulgärer, teils sexualisierter Sprache. Doch sind diese Szenen für Zuschauende ab 12 Jahren als Elemente der humoristischen Kriminalgeschichte erkennbar. Eine desorientierende Vorbildwirkung oder anderweitige Beeinträchtigungen sind daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

KIN-DZA-DZA!, RUS 1986
Filmplakat: KIN-DZA-DZA!
Der satirische Science-Fiction-Film von 1986 erzählt von einem Vorarbeiter und einem Studenten, die mittels eines seltsamen Geräts versehentlich auf einen anderen Planeten teleportiert werden. Dort herrschen seltsame Umgangsformen. Der Film ist überwiegend ruhig sowie mit minimalistischer Ausstattung inszeniert und überzeichnet menschliche und soziale Eigenheiten mit zum Teil ins Groteske reichenden Darstellungen. Trotz des humorvollen Grundtons und überwiegend freundlicher Figuren können einzelne dramatische und gewaltsame Momente Kinder unter 12 Jahren überfordern, da sie diese nicht adäquat in die komplexe Handlungsgestaltung einordnen können. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind dagegen bereits in der Lage, diese Aspekte zu entschlüsseln und das Gesamtbild zu verstehen. Ihnen bietet der Film genug ruhige, entlastende Passagen, sodass keine Überforderung zu befürchten ist.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

KISS ME KOSHER, D 2020
Filmplakat: KISS ME KOSHER
Die Komödie handelt von der Liebe zwischen einer Deutschen und einer Israelin. Als die beiden in Israel heiraten wollen, führt das zu einigen Missverständnissen und Turbulenzen, denn die Großmutter der Israelin ist strikt gegen die Heirat und die Eltern der Deutschen stellen sich höchst ungeschickt an. Der Film konzentriert sich auf seine sympathischen Figuren sowie die humorvollen Dialoge und verhandelt so liebevoll Klischees und Fallstricke im Umgang der beiden Nationalitäten miteinander. Dabei können lediglich die teils vulgäre Sprache mit Beleidigungen sowie die beiläufige, unkommentierte Darstellung von Drogenkonsum Kinder unter 12 Jahren irritieren und überfordern. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind auf der Basis ihrer Entwicklung bereits in der Lage, das gezeigte Verhalten im Kontext der Handlung zu verstehen und eigenständig zu bewerten. Der freundliche Humor und die versöhnliche Grundhaltung des Films sorgen dafür, dass diese Altersgruppe ihn ohne Beeinträchtigung verarbeiten kann.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Love Sarah - Liebe ist die wichtigste Zutat, GB 2020
Filmplakat: Love Sarah - Liebe ist die wichtigste Zutat
Tragikomödie über eine junge Frau, die den Lebenstraum ihrer unerwartet verstorbenen Mutter, eine Konditorin, umsetzen will: eine berühmte Spezialitätenbäckerei in London zu eröffnen. Der Film hat insgesamt eine heitere, lebensbejahende Atmosphäre. Die Trauer über den Tod der Mutter wird in einer sensiblen Weise inszeniert, die auch die jüngsten Zuschauer nicht überfordert. Es gibt keine Gewalt- oder Bedrohungsszenen. Sehr vereinzelt kommt es zu leicht vulgärer Sprache, die aber von jüngeren Kindern kaum begriffen werden dürfte und im Kontext der freundlichen Gesamthandlung ohnehin keine negative Wirkung entfaltet. Beeinträchtigungen lassen sich daher bei allen Altersgruppen ausschließen.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Petla, PL 2020
Filmplakat: Petla
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe

The Photograph, USA 2020
Filmplakat: The Photograph
Romantisches Drama über eine Frau, die sich nach dem Tod ihrer Mutter, einer berühmten Fotografin, auf eine Reise in deren Vergangenheit begibt. Dabei verliebt sie sich in einen Reporter, genau so, wie sich einst ihre Mutter in einen Journalisten verliebte. Der Film verbindet zwei Zeitebenen miteinander und ist sehr ruhig und dialogorientiert inszeniert. Körperliche Nähe findet stets einvernehmlich statt und wird zärtlich dargestellt. Auch sonst gibt es keinerlei Szenen oder Dialoge, die junge Kinder ängstigen oder emotional überfordern könnten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung



 
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