Filmwirtschaft trauert um Bernd Eichinger

"Die Nachricht vom plötzlichen Tod Bernd Eichingers hat uns in tiefe Trauer versetzt, unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und den Angehörigen. Wir haben einen großartigen Menschen und herausragende Produzentenpersönlichkeit verloren, die über mehr als vier Jahrzehnte hinweg weder künstlerische noch wirtschaftliche Risiken scheute und Maßstäbe setzte. Er machte Kino für die große Leinwand, verfolgte unnachgiebig höchste Qualitätsansprüche und erreichte ein Millionenpublikum. Sein Name steht in der ganzen Welt für ambitionierte und erfolgreiche Filme aus Deutschland. Als Vorreiter trug er wesentlich zum internationalen Erfolg des deutschen Kinos und hohen professionellen Ansehen seiner Filmschaffenden bei. Darüber hinaus förderte er Karrieren und öffnete Türen. Ein herausragender Platz in der Filmgeschichte ist ihm gewiss, seine Kreativität auf der Kinoleinwand werden wir vermissen. Wir trauern um einen langjährigen Weggefährten und Freund," so Steffen Kuchenreuther, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. am heutigen Mittwoch.

 Filmproduzent Bernd Eichinger ist im Alter von 61 Jahren am Montagabend (24. Januar 2011) in Los Angeles an einem Herzinfarkt gestorben. Die Nachricht wurde am gestrigen Dienstagabend in Deutschland bekannt.

Über die SPIO
Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) vertritt die Interessen der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft. Sie wurde 1950 in Wiesbaden gegründet und ist der Dachverband von derzeit 16 Berufsverbänden, die insgesamt über 1100 Mitgliedsfirmen repräsentieren. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), eine Tochter der SPIO, vergibt die gesetzlichen Altersfreigaben für Filme und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Jugendschutz. Seit 2009 ist die SPIO im neu eröffneten Deutschen Filmhaus in Wiesbaden ansässig.

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