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Freigabebegründungen

Kinostart am 26.04.2018

A Beautiful Day, GB 2017
Filmplakat: A Beautiful Day
Drama über einen traumatisierten Mann, der als Profikiller sein Geld verdient. Als er die Tochter eines Politikers aus den Fängen eines Pädophilenrings befreien soll, gerät er ins Visier der einflussreichen Kinderhändler. Der Film ist ruhig inszeniert und konzentriert sich vor allem auf das Charakterporträt der traumatisierten Hauptfigur. Es gibt mehrere Gewalt- und Tötungsszenen, aber die Gewalt wird nie ausgespielt oder verherrlicht – oft findet sie sogar außerhalb des Bildes statt. Jugendliche ab 16 Jahren haben keine Probleme, diese Szenen zu verarbeiten. Sie können auch der Geschichte problemlos folgen und die moralisch ambivalente Hauptfigur angemessen kritisch einordnen.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Coach, RUS 2018
Filmplakat: Coach
Sportfilm über einen Fußball-Star, der in Ungnade fällt und zunächst im Gefängnis landet. Nach seiner Entlassung findet er einen Job als Trainer eines zweitklassigen Vereins, den er nach allerlei Schwierigkeiten zum Erfolg führt. Der Film behandelt Themen wie Kameradschaft, Hoffnung, Liebe und Zusammenhalt. Für Kinder ab 6 Jahren ist die Geschichte verständlich und es gibt keine Szenen, die sie überfordern oder ängstigen könnten. Zu Beginn gibt es eine Prügelei des Protagonisten mit einem Schiedsrichter sowie ein hartes Rugbyspiel im Gefängnis. Doch im Kontext der positiven Geschichte entfalten diese Szenen keine übermäßige Wirkung. Die Fußballspiele sind dramatisch und emotional inszeniert, aber eine Überforderung steht bei Kindern im Grundschulalter nicht zu befürchten.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Djam, F/GR/TR 2017
Filmplakat: Djam
Drama über eine junge Griechin, die nach Istanbul geschickt wird, um ein Boots-Ersatzteil zu besorgen. Dort lernt sie eine Französin kennen, mit der sie sich auf den ereignisreichen Weg zurück nach Griechenland macht. Das Roadmovie thematisiert anhand der beiden positiven und selbstbewussten Heldinnen und ihrer Begegnungen aktuelle Themen wie die Wirtschaftskrise in Griechenland und die Flüchtlingskrise. Dies wird aber stets getragen von einer optimistischen Atmosphäre mit vielen Gesangs- und Tanzeinlagen. So können zwar einzelne emotional intensive Momente sowie die stellenweise vulgäre Sprache Kinder im Vorschulalter irritieren, doch bereits 6-Jährige sind in der Lage, diese Aspekte in den Kontext einzuordnen und zu verarbeiten. Ihnen bieten sich in der leichten und schwungvollen Inszenierung genug Gelegenheiten zur Distanzierung, sodass von keiner Überforderung für sie auszugehen ist.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Draußen in meinem Kopf, D 2018
Filmplakat: Draußen in meinem Kopf
Drama über einen jungen Mann, der sein Freiwilliges Soziales Jahr als Pfleger bei einem nur wenig älteren, an Muskelschwund leidenden Mann antritt und sich langsam mit ihm anfreundet – was ihn jedoch in einen schweren Konflikt bringt. Die Geschichte konzentriert sich ganz auf die beiden Protagonisten und ist kammerspielartig und sehr ruhig und einfühlsam erzählt. Die Dialoge sind dabei häufig ironisch und schwarzhumorig. Einzelne emotional intensive Momente sowie ambivalente Verhaltensweisen können Kinder im Grundschulalter überfordern, da sie sie noch nicht entschlüsseln können. Ab 12-Jährige sind bereits in der Lage, sowohl mit den tragischen Aspekten der Geschichte als auch mit einzelnen nicht sofort verständlichen Passagen umzugehen und sie ohne Überforderung zu verarbeiten. Die behutsame Inszenierung ermöglicht ihnen, die Themen des Films eigenständig zu reflektieren, ohne dass das Risiko einer Überforderung besteht.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Early Man - Steinzeit bereit, GB/F 2018
Filmplakat: Early Man - Steinzeit bereit
Animationsfilm mit Knetfiguren über einen Steinzeitmenschen und seinen kleinen Stamm, der von Bronzezeitmenschen aus der Heimat vertrieben wird. Nur ein Fußballspiel gegen die Bronzezeitler kann ihnen ihr Land zurückbringen. Die verständliche Geschichte über Mut, Teamgeist und Fairness ist in jeder Hinsicht kindgerecht erzählt: Die Figuren sind liebenswert gestaltet und Gut und Böse leicht zu unterscheiden, wobei die Bösen nicht allzu bedrohlich sind. Einzelne spannende und emotionale Momente werden schnell aufgelöst und wechseln stets mit ruhigen und humorvollen Passagen, die für Entlastung sorgen. Da auch die Grundstimmung durchweg positiv ist und das Happy End nie in Frage gestellt wird, können bereits Kinder im Vorschulalter den Film ohne Überforderung verarbeiten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Madame Aurora und der Duft von Frühling, F 2017
Filmplakat: Madame Aurora und der Duft von Frühling
Tragikomödie über eine frisch getrennte Frau und angehende Großmutter, die ihre große Jugendliebe wiedersieht und beschließt, noch einmal neu anzufangen. Die Geschichte ist ruhig und dialogstark erzählt. Konflikte und melancholische Szenen werden stets positiv ausgeglichen, sei es durch Humor oder den emotionalen Zusammenhalt der Figuren. Auch sonst gibt es keinerlei Szenen oder Dialoge, die kleine Kinder ängstigen oder beeinträchtigen könnten. Kinder im Vorschulalter werden die Geschichte zwar nicht vollständig verstehen, aber negative Wirkungen lassen sich bei allen Altersgruppen ausschließen.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Maybe, Baby!, D 2017
Filmplakat: Maybe, Baby!
Komödie über ein scheinbar glückliches Paar mit Kinderwunsch, das getrennt verreist und sich auf einer Berghütte versehentlich begegnet – mit den jeweiligen Liebhabern dabei. Da die nächste Bahn ins Tal erst zwei Tage später fährt, müssen die vier sich notgedrungen ihren Konflikten stellen. Der Film hat trotz der krisenhaften Situation eine durchweg positive Grundstimmung. Es werden Beziehungskonflikte, Fragen nach Elternschaft und Kinderwunsch sowie sexuelle Themen behandelt, aber durch die humorvolle und zurückhaltende Inszenierung ist eine Überforderung bei Zuschauern ab 12 Jahren nicht gegeben.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste, D 2016
Filmplakat: Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste
Krimikomödie über einen Profikiller, der einen legendären Gangsterboss töten soll. Stattdessen wird er aber selbst schwer verletzt und versucht im Verhör bei der Kriminalpolizei, die Ereignisse nachzuzeichnen. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, der in vielen Rückblenden erzählten Geschichte zu folgen und den Film als ironisch-satirische Komödie zu erkennen. Es gibt einige Gewaltszenen, die von Zuschauern ab 16 Jahren jedoch in den Kontext der grotesk überspitzten Handlung eingeordnet werden können. Überforderungen sind bei dieser Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Freigabebegründungen

Kinostart am 19.04.2018

Die Haut der Anderen, D 2016
Filmplakat: Die Haut der Anderen
Drama über die Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen mit problematischer Sexualität: ein pornosüchtiger Autor, der keine Intimität erträgt, und eine Krankenschwester mit ausgeprägtem Hang zum Morbiden. Der Film ist überwiegend ruhig erzählt und konzentriert sich auf seine einfühlsam gezeichneten Hauptfiguren. Die Themen Einsamkeit, Entfremdung und Identitätssuche werden dabei ernsthaft und in ausführlichen Dialogen erörtert. Sexuelle Darstellungen sind nie voyeuristisch ausgespielt. 16-Jährige sind in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Aufgrund der klaren Dramaturgie, der deutlichen Entwicklung der Figuren sowie des Plädoyers, Konflikte konstruktiv anzugehen, können sich 16-Jährige mit den Themen des Films auseinandersetzen, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Die PARISERIN - Auftrag Baskenland, F 2017
Filmplakat: Die PARISERIN - Auftrag Baskenland
Komödie über eine Pariser Geschäftsfrau, die in der baskischen Provinz einen traditionsreichen Familienbetrieb in einen Supermarkt umwandeln soll. Doch die eigenwilligen Dorfbewohner leisten Widerstand; außerdem bekommt sie es mit ETA-Separatisten zu tun und verliebt sich in den Neffen des alten Ladenbesitzers. Der Film ist bunt gestaltet und hat eine durchgehend freundlich-humorvolle Atmosphäre. Sehr vereinzelt gibt es abenteuerliche Situationen mit sanfter "Action", aber diese sind gut in das fröhliche Gesamtgeschehen eingebettet und hinterlassen auch bei Kindern im Vorschulalter keinen nachhaltigen Eindruck.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Ghost Stories, GB 2018
Filmplakat: Ghost Stories
Horrorfilm über einen Psychologie-Professor, der sich mit mehreren Fällen von scheinbar übernatürlichen Geschehnissen auseinandersetzen soll – und selbst immer weniger zwischen Phantasie und Realität unterscheiden kann. Die Geschichte ist mit typischen Motiven und Stilmitteln ihres Genres erzählt, wartet mit suggestiver Spannung und einzelnen Schockeffekten auf und verwirrt durch die Vermischung von Realitätsebenen. Das intensive Spiel mit Urängsten sowie einzelne drastischere Effekte können Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren überfordern, doch 16-Jährige sind in der Lage, diese Elemente in den Genrekontext einzuordnen und zu verarbeiten. Ihnen bieten ruhige Passagen sowie die deutliche Fiktionalität der Story, die zudem weit von ihrem Lebensalltag entfernt ist, ausreichend Entlastung.
FSK ab 16 FSK ab 16 freigegeben

Lady Bird, USA 2017
Filmplakat: Lady Bird
Tragikomödie über eine rebellische Jugendliche, Freundschaft und erste Liebesbeziehungen. Trotz mancher Konflikte, vor allem zwischen Mutter und Tochter, hält ihre Familie stets zu ihr. Die Coming-of-Age-Geschichte ist einfühlsam erzählt und konzentriert sich auf die Protagonistin sowie ihre ebenfalls differenziert gezeichneten Eltern. Konflikte werden stets in Dialogen verhandelt, und die Atmosphäre des Films ist letztlich von Harmonie geprägt. Auch einzelne Szenen, die Sexualität oder Drogenkonsum thematisieren, sind so diskret inszeniert, dass sie sich kleineren Kindern gar nicht erschließen. Da der Film insgesamt weder thematisch noch audiovisuell problematische Elemente birgt und auf emotionaler Ebene die Sicherheit der Familie nie in Frage gestellt wird, können schon Kinder im Vorschulalter den Film ohne Risiko verarbeiten.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums, D/SF 2017
Filmplakat: Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums
Kinderfilm über einen kleinen Jungen, der seiner Familie einen Finnland-Urlaub ermöglichen will, indem er eine Lügengeschichte ausheckt – welche aber leider immer weitere Lügen nötig macht und für einige Turbulenzen sorgt. Der Film ist in bunten Bildern und weitgehend ruhig erzählt, die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Trotz familiärer Konflikte ist die Atmosphäre hauptsächlich von Harmonie und Humor geprägt, und die Befürchtung der Kinder, die Eltern könnten sich trennen, ist nur kurze Zeit bedrohlich. Auch andere spannende Situationen werden schnell und versöhnlich aufgelöst. Da der Film zudem die Bedeutung moralischer Grundsätze wie Ehrlichkeit und Zusammenhalt betont und den Lernprozess des kleinen Helden anschaulich macht, besteht bereits für Kinder im Vorschulalter kein Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 0 FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Pawo, D/IND 2016
Filmplakat: Pawo
Drama über einen jungen Tibeter, der nach dem Tod seines Vater gegen die chinesischen Besatzer rebelliert. Er kommt ins Gefängnis und muss nach seiner Entlassung ins Exil flüchten. Doch er beschließt, weiterhin für die Freiheit seines Volkes zu kämpfen. Der Film ist ruhig inszeniert so daß Kinder ab 12 Jahren der Geschichte problemlos folgen können. Vereinzelt gibt es dramatischere Situationen (z.B. bei einem Verhör mit einer Folterung), doch diese sind zurückhaltend inszeniert und haben auf Zuschauer ab 12 Jahren keine emotional überfordernde Wirkung. Der exotisch anmutende Spielort erleichtert es zudem, eine emotionale Distanz von den Geschehnissen zu bewahren.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Roman J. Israel, ESQ. - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, USA 2018
Filmplakat: Roman J. Israel, ESQ. - Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit
Drama über einen idealistischen Pflichtverteidiger in Los Angeles, der gegen die Ungerechtigkeiten des überlasteten amerikanischen Justizsystems ankämpft – und daran zu zerbrechen droht. Die Geschichte des Films ist ruhig erzählt, die Dramatik entwickelt sich fast ausschließlich über Dialoge. Kinder ab 6 Jahren werden der komplexen Handlung zwar nicht komplett folgen können, aber es gibt auch keinerlei Szenen oder Dialoge, die eine ängstigende oder verstörende Wirkung haben könnten. Es gibt zwei Spannungsmomente (darunter ein Straßenüberfall auf den Anwalt), doch diese sind zurückhaltend inszeniert und wirken auf Grundschulkinder nicht überfordernd.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Solange ich atme, GB 2017
Filmplakat: Solange ich atme
Im England der 1950er Jahre spielendes Melodram über ein Paar, bei dem der Mann an Polio erkrankt und vom Hals ab gelähmt bleibt. Anders als damals üblich bleibt er jedoch nicht in einem Pflegeheim. Fortan kämpft das Paar für mehr Lebensqualität für Schwerbehinderte. Der Film ist ingesamt ruhig erzählt; die Geschichte mit ihrer Botschaft über Zusammenhalt, Selbstbestimmung und Integration kann von Kindern ab 12 Jahren problemlos verstanden werden. Es gibt mehrere dramatische und emotional intensive Szenen, in denen das Leben des Protagonisten in großer Gefahr ist. Zuschauer ab 12 Jahren sind in der Lage, diese Szenen in den Kontext der Krankheitsgeschichte einzuordnen und sie entsprechend zu verarbeiten. Auch das Thema Sterbehilfe wird in einer feinfühligen Weise behandelt, die Kinder ab 12 Jahren nicht überfordert.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

Stronger, USA 2017
Filmplakat: Stronger
Drama nach einer wahren Begebenheit: Jeff Baumann verliert durch den Bombenanschlag auf den Boston-Marathon im Jahr 2013 beide Beine. Doch er kann der Polizei entscheidende Hinweise auf die Täter geben und lernt schließlich auch, sein Schicksal zu akzeptieren. Dadurch wird er zu einem Symbol des Widerstands gegen den Terror. Der Film entwickelt seine Dramatik vor allem über Dialoge und über die Schilderung von Baumanns seelischer Zerrissenheit. In Rückblenden und Erinnerungen an den Anschlag gibt es vereinzelt drastischere Bilder von offenen Knochen und verletzten Menschen zu sehen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihres psychosozialen und kognitiven Entwicklungsstands in der Lage, diese Darstellungen in den Kontext der Geschichte einzuordnen. Sie können auch die positive Botschaft über die Überwindung einer Krisensituation problemlos verstehen.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben

The 15:17 to Paris, USA 2017
Filmplakat: The 15:17 to Paris
Das auf Fakten basierende Drama erzählt von einem amerikanischen Soldaten, der mit zwei Freunden auf Europareise einen terroristischen Anschlag in einem Zug in Frankreich vereitelt. Der Film widmet sich ausführlich dem Werdegang des jungen Mannes, insbesondere seinem Entschluss, Soldat zu werden. Er verbindet Motive des Coming-of-Age mit einer Heldengeschichte. Dabei können einzelne gewalthaltige Szenen mit teils drastischen Bildern und auch die plakative Verklärung des soldatischen Heldentums Kinder unter 12 Jahren überfordern und desorientieren. Da die Gewalt allerdings nicht voyeuristisch ausgereizt oder verklärt wird, sind bereits 12-Jährige in der Lage, sie in den Kontext der Geschichte einzuordnen und zu verarbeiten.
FSK ab 12 FSK ab 12 freigegeben



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