Thabo - Das Nashornabenteuer
D 2023
96 min 33 sek
Wild Bunch Germany GmbH, München
Thabo - Das Nashornabenteuer
Trailer ab 6 Jahren
Abenteuerfilm nach der "Thabo" - Kinderbuchreihe: Der elfjährige Thabo lebt in Eswatini und will gemeinsam mit seinen Freunden und seiner Tante aus Deutschland einer Bande von skrupellosen Wilderern das Handwerk legen. Der Film enthält mehrere Szenen, in denen Personen mit Waffen bedroht werden, darunter auch Kinder. Diese Szenen sowie weitere Spannungsmomente werden jedoch stets schnell aufgelöst und entfalten bei Kindern ab 6 Jahren keine nachhaltig ängstigende Wirkung. In den kindlichen Hauptfiguren finden Zuschauende ab 6 Jahren zudem starke Identifikationsfiguren, die sie sicher durch die Handlung führen. Auch das Happy-End trägt zur Entlastung bei, sodass sich Beeinträchtigungen rundweg ausschließen lassen.
FSK ab 6 freigegeben
Deskriptoren: Ausgrenzung,Bedrohung,belastende Szenen
Stabangaben
Regie: | Mara Eibl-Eibesfeldt |
Drehbuch: | Martin Gypkens,Ursula Gruber |
Darsteller: | Andrea Sawatzki,Claudio Caiolo,Ava Skuratowski |
Freigabedaten
Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird
Nach einer vollständigen Sichtung des Films besprechen die Mitglieder des Prüfausschusses den Film unter filmanalytischen Aspekten, wie Genre, Erzählstruktur, Themen, Figurenzeichnung, Spannungserzeugung, Bildgestaltung, Kulisse und Ausstattung, Kameraarbeit, Schnitt, Musik, Vertonung, Farb- und Lichtgestaltung.
Anschließend geht es um die vermutete Gesamtwirkung des Films auf Kinder und Jugendliche. Folgende Beurteilungskriterien werden vom Prüfausschuss in den Blick genommen: Bedeutung einzelner Szenen in Relation zum gesamten Film, Fiktionalität oder Realitätsnähe, jugendschutzrelevante Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sexualität, Rollenbilder, Verhältnis von spannungsreichen zu entlastenden Szenen sowie Identifikationsfiguren, Helden und die Aussage des Films.
Für die Altersfreigabe eines Films spielen Wirkungsrisiken wie Beeinträchtigung aufgrund von ängstigung, übererregung, negative Vorbildverhalten oder Desorientierung die entscheidende Rolle.
Um eine größtmögliche Transparenz im Jugendmedienschutz zu gewährleisten, veröffentlich die FSK seit Oktober 2010 zum Starttermin von Kinospielfilmen Begründungstexte zu den jeweiligen Altersfreigaben. Eltern, Kinder, Jugendliche und andere Interessierte können sich so direkt über die Hintergründe einer Freigabe informieren. Bitte beachten Sie, dass für Dokumentarfilme, DVD-, Blu-ray- und Video-Veröffentlichungen sowie für Filme mit dem Kennzeichen "FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe" derzeit keine individuellen Begründungen veröffentlicht werden.
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