CAT PERSON
USA 2023
118 min 43 sek
Studiocanal GmbH, Berlin
Thriller über eine 20-Jährige, die bei ihrem Kino-Job einen deutlich älteren Mann kennenlernt, mit ihm eine Weile chattet und ihn dann auch trifft. Nach und nach nimmt die Beziehung jedoch merkwürdige Züge an, und die junge Frau weiß nicht mehr, was sie von dem Mann halten soll – und ob sie ihn fürchten muss. Mit Zügen eines Psychodramas sowie einer schwarzen Komödie konzentriert sich die spannungsreiche Geschichte auf die Wahrnehmung der Protagonistin und visualisiert auch deren Ängste und Fantasien. In diesem Kontext können einige Gewaltdarstellungen sowie eine drastische Alptraumsequenz eine Herausforderung darstellen. Jugendliche ab 16 Jahren sind jedoch in der Lage, diese Bilder der komplexen Geschichte zuzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren. Auch die teils derbe, sexualisierte Sprache und eine ausführliche Sexszene kann diese Altersgruppe verarbeiten. Eine Überforderung ist nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
Deskriptoren: Gewalt,Bedrohung,Verletzung
Stabangaben
Regie: | Susanna Fogel |
Drehbuch: | Michelle Ashford |
Darsteller: | Nicholas Braun,Geraldine Viswanathan,Emilia Jones |
Freigabedaten
Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird
Nach einer vollständigen Sichtung des Films besprechen die Mitglieder des Prüfausschusses den Film unter filmanalytischen Aspekten, wie Genre, Erzählstruktur, Themen, Figurenzeichnung, Spannungserzeugung, Bildgestaltung, Kulisse und Ausstattung, Kameraarbeit, Schnitt, Musik, Vertonung, Farb- und Lichtgestaltung.
Anschließend geht es um die vermutete Gesamtwirkung des Films auf Kinder und Jugendliche. Folgende Beurteilungskriterien werden vom Prüfausschuss in den Blick genommen: Bedeutung einzelner Szenen in Relation zum gesamten Film, Fiktionalität oder Realitätsnähe, jugendschutzrelevante Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sexualität, Rollenbilder, Verhältnis von spannungsreichen zu entlastenden Szenen sowie Identifikationsfiguren, Helden und die Aussage des Films.
Für die Altersfreigabe eines Films spielen Wirkungsrisiken wie Beeinträchtigung aufgrund von ängstigung, übererregung, negative Vorbildverhalten oder Desorientierung die entscheidende Rolle.
Um eine größtmögliche Transparenz im Jugendmedienschutz zu gewährleisten, veröffentlich die FSK seit Oktober 2010 zum Starttermin von Kinospielfilmen Begründungstexte zu den jeweiligen Altersfreigaben. Eltern, Kinder, Jugendliche und andere Interessierte können sich so direkt über die Hintergründe einer Freigabe informieren. Bitte beachten Sie, dass für Dokumentarfilme, DVD-, Blu-ray- und Video-Veröffentlichungen sowie für Filme mit dem Kennzeichen "FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe" derzeit keine individuellen Begründungen veröffentlicht werden.
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