Die SPIO trauert um Heinz Badewitz

Wiesbaden/Berlin, 14.03.2016

Heinz Badewitz, der Gründer und Leiter der Internationalen Hofer Filmtage, ist am 10. März 2016 überraschend gestorben. Er befand sich in Graz, wo der auf dem Filmfestival „Diagonale“ Kontakte pflegte und natürlich Filme schaute. Heinz Badewitz, der Mentor des deutschen Films, den alle für unsterblich hielten, wurde 74 Jahre alt. Im Oktober diesen Jahres wollte er das 50jährige Jubiläum seines Festivals feiern. Er hatte die Hofer Filmtage 1967 zusammen mit dem Regisseur Uwe Brandner gegründet und „zu einer Institution gemacht, ohne die die Vergangenheit, die Identität und die Zukunft des jungen und jüngsten deutschen Films nicht denkbar wäre“, so SPIO-Präsident Alfred Holighaus.

Wim Wenders, der Badewitz und dem Festival ganz besonders verbunden war, nannte Hof „Home of Films“. Das haben alle Gäste des Festivals so empfunden. Dass der Gastgeber Heinz Badewitz nicht mehr da sein soll, wird man so schnell nicht fassen können. Der deutsche Film und die deutsche Filmwirtschaft trauern um Heinz Badewitz.

Badewitz, der auch Ehrenmitglied der Deutschen Filmakademie war, erhielt 2014 den Ehrenpreis der First Steps Awards. Die Laudatio hielt der heutige SPIO-Präsident Alfred Holighaus. Sie soll noch einmal Erinnerungen an diesen außergewöhnlichen Freund und Förderer des deutschen Films wachrufen.


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