„Das Zauberwort heißt Beitragsakzeptanz“ Interview mit Alfred Holighaus in promedia 11/2017

Forderung der Filmwirtschaft: Am Programm darf nicht gespart werden



Berlin, 26.10.2017

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk trage wesentlich zur Sicherung von deutschen und europäischen Film- und Fernsehproduktionen als Kulturgut und Teil unseres audiovisuellen Erbes bei. Das sehe der Rundfunkstaatsvertrag als einen Auftrag an, betont Alfred Holighaus, Präsident der SPIO in einem promedia-Gespräch. Änderungen in seinem Auftrag und seiner Struktur hätten folglich auch direkte Auswirkungen auf die senderunabhängigen Hersteller und Verwerter von audiovisuellen Inhalten. Deshalb beobachte die Filmwirtschaft den Reformprozess mit Interesse. Der Beitragszahler sei naturgemäß vor allem am Programm interessiert. „In diesem Sinne müsste der Fokus der Reformansätze vor allem auf einer zweckdienlichen Verteilung des Rundfunkbeitrags liegen“, so Holighaus. Es sei eine nicht akzeptable Entwicklung, dass deutsche Spiel- und Dokumentarfilme immer weniger und immer spätere Sendeplätze erhielten, und selbst die Erstausstrahlung preisgekrönter deutscher Filmwerke häufig erst nach Mitternacht im Fernsehen stattfände.

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