Filmpreis der Stadt Hof an SPIO-Präsident Alfred Holighaus

Berlin, 29.10.2018

Im Rahmen der 52. Ausgabe der Internationalen Hofer Filmtage wurde am 25. Oktober SPIO-Präsident Alfred Holighaus mit dem Filmpreis der Stadt Hof ausgezeichnet.

„Die Stadt Hof und die Internationalen Hofer Filmtage würdigen in diesem Jahr mit der Vergabe an Alfred Holighaus seine langjährigen Verdienste und die Treue zu den Internationalen Hofer Filmtagen. Der undotierte Filmpreis der Stadt Hof gilt als eine der besonderen Auszeichnungen im Deutschen Film. Mit dem Filmpreis der Stadt Hof wird seit 1986 eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die für den deutschen Film ein wichtiger Impulsgeber ist und dem Filmfestival in der Saalestadt verbunden ist. Dies trifft auf Alfred Holighaus in besonderem Maße zu“, so die offizielle Mitteilung des Festivals. „Als das Festival vor zwei Jahren in Gefahr war, da konnte man sich auf Alfred Holighaus verlassen. In Hof und in der deutschen Filmwirtschaft weiß man, was man an ihm hat“, so der Oberbürgermeister der Stadt Hof Dr. Harald Fichtner. Und Festivalchef Thorsten Schaumann ergänzt: "Wir haben in Alfred Holighaus nicht nur einen kompetenten Partner in der Branche, sondern vielmehr einen wirklichen Freund an unserer Seite. Ich freue mich sehr über seine Auszeichnung." Die Laudatio auf den Preisträger - der sich diese Auszeichnung u. a. mit Persönlichkeiten wie Tom Tykwer, Doris Dörrie, Caroline Link, Joachim Krol, Alexander Kluge, Dominik Graf, Laura Tonke und Wim Wenders teilt -   hielt übrigens der Regisseur Hans-Christian Schmid („Requiem“, „Das Verschwinden“), der Holighaus als vielseitigen Mann und klugen Kopf bezeichnete, dessen Liebe zum Film und ganz besonders zum jungen deutschen Film „ihn ebenso auszeichnen wie sein leidenschaftliches Schreiben und Reden über Film und Filmpolitik. Seine Freude daran, die richtigen Leute zusammenzubringen, seine Begabung, Talente zu finden, und ihnen eine Plattform zu bieten.“
Seine sehr persönliche Dankesrede, in der es natürlich um seine Geschichte mit den Filmtagen und seine besondere Beziehung zu dessen Gründer und langjährigem Leiter Heinz Badewitz ging, beschloss Holighaus mit einem Appell an Publikum und Politik: „Helft uns das Kino lebendig zu halten, weil es selbst das Leben lebenswert macht.“

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V.l.n.r Festivalchef Thorsten Schaumann, Laudator Hans-Christian Schmid, Alfred Holighaus, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner (Foto: Friedrich Holighaus)



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